Wichtiger Hinweis: Das erste Lebensjahr; Knochenbau

Belastungen und Auswirkungen auf das Welpen-Skelett
Ein wichtiger „Einblick“ in das
„Wachstum“ unserer vierbeinigen Freunde ...
Hier noch einmal in Bild-Form, warum es so wichtig ist, innerhalb des ersten Jahres die Welpen nicht zu überfordern


Wenn der Welpe bei uns auszieht, liegt es in eurer Verantwortung
Dies fängt mit der richtigen
„Junior Fütterung“ an, erstreckt sich über die wichtigen
„Schlaf- und Ruhezeiten“ und vor allem über
„angemessener Bewegungen“.
Dies bedeutet, natürlich braucht euer Welpe Bewegung, aber bitte „nicht überfordern“.
Pro Lebenswoche gilt als Richtlinie 1 Minute Leinenführung. Beispiel 10 Wochen alt= 10 Minuten an der Leine laufen.
Zur Erklärung:
Auf den oben angeführten Röntgenbildern  ist klar erkennbar, das sich die Knochen noch nicht berühren.
Die Knochen werden lediglich von den Muskeln, Sehnen und Bändern gehalten, welche von der Haut überzogen sind.
Nichts passt „zusammen“ und hat noch keinen richtigen „Strecker.“
Natürlich läuft euch euer Schatz immer hinterher,
denn er „weiß“ ohne sein „Rudel“ ist er verloren.
Er will bei euch sein, denn durch euch erhält er die Kraft, welche er für seine gesunde  geistige- und körperliche Entwicklung benötigt.
Jedes Hüpfrennen, jeder grosse Sprung verursacht Auswirkungen zwischen den Knochen.
„In Maßen“ ist es unproblematisch und ist ein natürlicher „Verschleiß“ auf das sich jedes Tier einlässt.
🐾🐾
Es ist „allgemein bekannt“, dass Welpen und junge Hunde keine Treppen laufen sollen.
Aber er sollte auch nicht vom Sofa/Bett oder aus dem Auto springen. Auch im ersten Jahr Joggen oder am Rad laufen sollte vermieden werden.
Dies alles  kann die Gelenke, schädigen.
Ein „gut gebauter Körper“ braucht seine Zeit!
Dazu gehört die Genetik, das richtige Futter, die überdies wichtigen „Ruhezeiten“ und ein dem Alter entsprechendes angepasstes Training.⚠️
Gebt eurem   „Familien-Mitglied diese Zeit.
Sobald der Junghund  „erwachsen ist“ darf und kann er sein restliches Leben mit spielen, hüpfen, springen, und Rennspielen verbringen.
Also geht   es langsam an,
um das Geschenk der Gesundheit zu verschenken, solange er noch ein kleiner Welpen ist.
Dieses überaus wichtige „Geschenk“ kann nur einmal in der „Entwicklung der Gelenke“ verschenkt werden.
Passt gut auf euren Schatz auf


Der Bearded Collie aus Sicht einer Züchterkollegin

Elke Stockhausen ist Beardie- Züchter-/ und Richterin hat in einem Gastbeitrag den Beardie so beschrieben, wie wir in sehen, wie er ist, oder sein kann. Das fanden wir so treffend, dass diese Typenbeschreibung hervorragend zu diesem Feed passt.

Wenn man sich für einen Beardie entscheidet – so nennen Liebhaber den Bearded Collie – dann entscheidet man sich gegen Ordnung, gegen Sauberkeit. Dann entscheidet man für sein 
Ja, man muss ihn lieben, den langhaarigen Zausels, der trotz seines langen Felles ein wirklicher Hund ist. Er bringt Dreck ins Haus, er ist eigenständig und erfindet mitunter seine eigenen Hobbies.
Er ist liebenswert, er ist sanft und er ist fast schon menschlich.
Und dies ist auch der Grund, warum man ihn mit FCI Standards einfach nicht beschreiben kann und beschreiben soll.

Der Hund muss zur Familie passen

Allgemein gesehen ist der Bearded Collie ein gutmütiger Hütehund, ohne Anzeichen von Aggression.
Der ideale Familienhund, so steht es in manchen Büchern geschrieben. Ich wage zu sagen, dass er nur dann der ideale Familienhund ist, wenn er die ideale Familie findet: Wenn man ihm die Möglichkeit gibt der Teil eines Trubels ein Teil einer Familie zu werden, in dem er respektiert und integriert wird. Wo er sich auch einmal zurückziehen kann. Eine Familie, in dem er geliebt wird. Ja, einen Beardie muss man lieben.

Erziehbar?

All das, was man pragmatisch in der Hundeschule vorgebetet bekommt – das kann man zum größten Teil gleich wieder vergessen. Ein Beardie ist erziehbar, aber will er das pragmatisch kommuniziert? Ich weiß es nicht und ich denke, dass es auch nicht passt. In alle den Jahren, in denen ich mit Beardies zusammenlebe, hat jeder seine Eigenart. Der eine sitzt immer hinter mir auf dem Stuhl, der andere muss immer die Decke zusammenlegen, auf der er liegt.
Ja, es gibt sie auch in Vorzeigequalität:
Die Beardies mit Begleithundeprüfung,
die mit Therapiehunde Bescheinigung,
die mit Agility Auszeichnung.
Aber all das wird ein Beardie nur dann tun, wenn er es will. Wenn er es gerne tut. Und dieser Eigensinn, der auch in Erkenntnis münden kann, der macht diese Rasse so liebenswert, fast schon einzigartig. Erzieht sie in sanfter Weise und der Zausel wird gerne etwas für seine Familie tun.

Fell ohne Ende –

Ein Beardie hat Fell, ein Beardie ist schön. Aber man hüte sich vor einem Hütehund mit langem Fell, wenn man sich dessen nicht bewusst ist. Dann filzt er zu, schneller als man gucken kann. Wenn der gute Kerl sein Erwachsenenfell hat, je nach Zuchtlinie zwischen 1,5 und 2 Jahren, dann genügt es, wenn man ihn alle drei Wochen auf den Bürstentisch legt (!!!) und mit den geeigneten Utensilien wieder hübsch bürstet. Tut man das nicht – man könnte schier verzweifeln oder es bleibt nur der Weg zum Groomer. Ein Beardie ist eben ein richtiger Hund, der nicht vor Regen, Laub und Matsch zurück schreckt.
Schreckt? Man sagt ihnen Ängstlichkeit nach. Sicher, der Beardie, der einst für die alleinige Hütearbeit gezüchtet wurde – wurde nicht auf Schussfestigkeit selektiert. Und so hat sich in den Köpfen der Menschen eingebrannt, dass ein Beardie ängstlich ist. Auch hier – lebt ihnen Sicherheit vor und der Beardie wird sicher werden. Sie kopieren uns, sie lesen uns, sie interpretieren uns. Sie ahmen uns nach.

Bearded Collie, auch Beardie genannt

Das Aussehen des Bearded Collie

Der Bearded Collie – rein offiziell, ist ein englischer Hütehund mit langem, doppellagigem Fell. Es gibt ihn in den Farben schwarz- weiß, blau-weiß, braun- weiß, fawn- weiß. Es gibt in auch in tricolor, mit lohfarbenen Abzeichnungen, nicht gefleckt. Er hat doppellagiges Fell mit harschem Dekchaar und wolliger Unterwolle.
Der Bearded Collie – rein inoffiziell, ist ein Vertreter der Rasse Hund, die ein perfekter Familienhund sein kann, von dem viele als Therapiehunde arbeiten und sicher alle ihre Menschen mit ihrer fröhlichen, lustigen, manchmal auch sturen Art sehr glücklich machen.



Eine gesunde Rasse

Sie gehören noch immer zu den gesunden Rassen, auch wenn Autoimmunkrankheiten im Auge zu behalten sind. Sie gehören noch immer zu den unmodernen Rassen und ich hoffe, dass sie auch nie zum Modehund werden. Denn Mode ist vergänglich, Mode ist schnelllebig. Und wer sein Herz an einen Beardie verloren hat, der wird es nicht mehr suchen.

Ein Gastbeitrag von Elke Stockhausen


Zoo-Royal zu Besuch bei den Bearded Collies.

Wir hatten großen Drehtag mit dem Team von Zoo-Royal auf unserem Hundeplatz "Bommbinis Paradiese" in Hamm. Natürlich waren unsere Beardies und auch unser K-Wurf mit von der Partie. Für alle war es aufregend, aber das Team um Sebastian Brings von der Werbeagentur Faktur aus Köln, die für Zoo Royal tätig sind, war super sympathisch und hat den Dreh wirklich gut gemacht. Eigentlich sollte nur ein kleines Filmchen entstehen, aber sie waren so begeistert, dass gleich mehrere Reelle abgedreht wurden. Und alles ohne Stress  für Hund und Mensch. danke nochmals dafür, es hat viel Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung.

Erste Welpenerfahrung:



Teil 2 : Was  macht einen guten Züchter aus.

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